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Funktionen des Waldes

Erholungsfunktion

Der Wald in der Stadt ist in vielen Bereichen auch als Naherholungsgebiet genutzt. Der größte städtische Waldbesitz am Buchkogel in Straßgang und Wetzelsdorf bietet für die Erholung umfangreiche Spazierwege, Aussichtspunkte wie zum Beispiel die Rudolfswarte aber auch eine Radstrecke.
Wo die Stadt Graz als Waldbesitzer über die Flächen verfügen kann, wird der Wald so gepflegt, dass einerseits die Erholung für die Bevölkerung gewährleistet ist und andererseits der Lebensraum Wald nicht beeinträchtigt wird.
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Wohlfahrtsfunktion

Die Wohlfahrtsfunktion beschreibt die Reinigung und Erneuerung der Luft und des Wassers durch den Wald.
Die Pflege der städtischen Wälder hat neben der Sicherung der Erholung das Ziel, den Wald als Luft- und Staubfilter zu erhalten. Man muss sich vor Augen halten, dass eine große Buche mit einer entsprechenden Kronenausbildung bis zu 700 kg Staub jährlich aus der Luft filtern kann.
Die Pflegemaßnahmen müssen daher so ausgerichtet sein, dass diese Bäume auch genug Platz zum wachsen und gedeihen haben.
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Schutzfunktion

Unter der Schutzfunktion ist nicht nur der Schutz vor Elementargefahren gemeint, sondern auch der Schutz des Waldbodens um Erosion zu verhindern.
Stabile und reich strukturierte Mischwälder garantieren diese Schutzfunktion des Waldes.
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Wirtschaftliche Funktion

Die regelmäßige und nachhaltige Pflege des Waldes bedingt auch den Anfall von Holz, welches entsprechend vermarktet werden muss.
Eine Analyse des städtischen Waldbesitzes hat ergeben, dass jährlich ca. 2300 m³ Holz zuwachsen. Die jährliche Holznutzung der Wälder muss unter diesem Zuwachs liegen, um keinen Raubbau zu betreiben, und mehr zu nutzen als wieder zuwächst.
Zusätzlich hat sich die Stadt Graz selbst dazu verpflichtet, durch gezielte und einzel-stammweise Pflege auf Kahlschläge gänzlich zu verzichten.
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