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Ausblick - Mariagrün

VS Mariagrün: Die GBG baut für ein neues Lernen und Lehren


Der Raum als dritter Pädagoge

Da die bestehende Volksschule an ihrem alten Standort in keiner Weise die Vorgaben an ein Raumprogramm bzw. die Anforderungen räumlicher Standards für einen pädagogisch hochwertigen, modernen Schulbetrieb erfüllt und eine Erweiterung nicht möglich war, beschloss die Stadt Graz an einem neuen Standort einen Neubau zu errichten, der den pädagogischen und den baulichen Anforderungen an ein modernes Schulgebäude entsprechen kann. 

Als Standort wurde ein städtisches Areal in der Schönbrunngasse gewählt, an dem schon Kinderbetreuungseinrichtungen betrieben werden. 

Der Neubau bietet die Chance, unter Berücksichtigung der Erfordernisse einer zeitgemäßen Pädagogik sowie der neuen Erkenntnisse der Lernforschung eine „Schule des 21. Jahrhunderts“ zu errichten, in welcher der Raum als „dritter Pädagoge“einen optimalen, individualisierten Unterricht ermöglicht.Dieses Konzept wurde in einem mehrjährigen Prozess gemeinsam mit SchülerInnen, LehrerInnen, ElternvertreterInnen; BürgerInnen aus dem Einzugsgebiet, Stadtschulamt, Baudirektion und GBG in Workshops; Besprechungen und Exkursionen zu einem Anforderungsprofil ausgearbeitet. 

Die dabei entwickelten, wesentlich von der bisherigen Schulbaupraxis abweichenden Vorgaben sind:Vier „Homebases“ und eine zentrale, offene Lerninsel bilden zusammen einen Raumverbund, je eine für die Grundstufe I (zwei 1. und zwei 2. Klassen) und für die Grundstufe II (zwei 3. und zwei 4. Klassen).Teamräume als Arbeitsplätze für die LehrerInnen und ein Besprechungszimmer anstelle eines herkömmlichen Konferenzzimmers. 

Für die kleineren Kinder (Grundstufe I) spielt das Thema Geborgenheit und für die größeren Kinder (Grundstufe II) spielt das Thema Experiment und Erforschung eine große Rolle.Ziel ist es, den SchülerInnen über die „Homebases“ die Geborgenheit in der Gruppe und die Bindung an eine Lehrkraft zu ermöglichen, aber zugleich die Vorteile des gemeinsamen Raumverbunds zu nutzen. 

Vorteile des gemeinsamen Raumverbunds und der Lerninseln sind unter anderem:- Zusammenarbeit der Lehrkräfte, dadurch besonderer Reichtum an Ideen und Angeboten an die SchülerInnen- soziales Lernen, bei dem jüngere und ältere Kinder voneinander lernen- verstärkte selbstständige Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten durch die Kinder vor allem in den Lerninseln, wodurch LehrerInnen für die individuelle Unterstützung förderungsbedürftiger bzw. speziell begabter SchülerInnen freigespielt werden- durch gemeinsame Angebote in den Lerninseln (u.a. Computer, Bücherei, Experimentierstationen, Rückzugsorte) entfallen Mehrfachausstattungen konventioneller Klassenräume 

Weiters wurde die „Charta für die Gestaltung von Bildungseinrichtungen des 21. Jahrhunderts“ der Plattform schulUMbau dem Wettbewerb als Präambel und Leitmotiv vorangestellt. 

Überrascht wurde der Auslober von der hohen Zahl der Bewerber für die erste Stufe (ca. 350) und auch von den 167 abgegebenen Projekten.Die hohe Zahl der Projekte stellte für die am Verfahren Beteiligten eine große Herausforderung dar. Um die geleistete Vorarbeit der Teilnehmer zu würdigen und auch für jedes Projekt genug Zeit für eine inhaltliche Bewertung sicherzustellen, wurde die Jurysitzung in der 1. Stufe auf 3 Tage ausgedehnt. Dank einer ausgezeichneten Vorbereitung durch die Vorprüfung konnte so eine faire Beurteilung gewährleistet werden.Die 2. Jurysitzung mit den 8 ausgewählten Projekten konnte gewohnterweise an einem Tag durchgeführt werden. 

Dabei wurde ein Siegerprojekt gekürt, dass allen gestellten Anforderungen in überzeugender Weise gerecht wird. 

Die GBG wird als Errichter der neuen Volksschule Mariagrün sicherstellen, dass den hohen Erfordernissen und Erwartungen, die an dieses Gebäude gestellt werden entsprochen wird.Das Projekt wird im Passivhausstandard geplant und gebaut werden. Es wird auch eine baubiologische Baubetreuung geben, die aus Sicht der Bauchemie alle eingesetzten Baustoffe und Chemikalien bewerten und optimieren wird.Darüber hinaus wird bei diesem Bauvorhaben auch erstmals eine Lebenszykluskostenbetrachtung in der Planungsphase implementiert, bei der mögliche Ausführungsvarianten über den Gebäudelebenszyklus hin monetär bewertet werden. 


VS Mariagrün
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VS Mariagrün




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